Ortsteil Giesenslage

Das Wischedorf Giesenslage, ein typisches Marschhufendorf, entstand gegen 1150 – 1160. Markgraf Albrecht der Bär hatte Holländer in unser Land gerufen um die Elbe einzudeichen. Es entstanden die ersten Ansiedlungen.

Der Name Giesenslage leitet sich von der ehemals ritterlichen Familie von Giesenslage ab. Das Dorf erstreckt sich an der Strasse Werben – Hindenburg von Norden nach Süden. Einzelgehöfte waren vorherrschend.

Der Ort hat auch eine sehr schöne Dorfkirche. Es ist ein spätromanischer Ziegelbau aus dem späten 12.Jh. und in einem sehr guten Zustand. Das Gotteshaus ist eine vierteilige Anlage und setzt sich aus einem massiven rechteckigen Westturm, einem langgestreckten eingezogenen kreutzgratgewölbtem Chor und einer Apsis zusammen. Eine Restaurierung des Inneren wurde 1997 vorgenommen. Erwähnenswert ist die trogartige romanische Taufe aus Sandstein.

Bis 1971 verfügter der Ort über einen eigenen Bahnhof. Die Kleinbahnstrecke Goldbeck-Werben wurde 1971 eingestellt. Unter http://www.altmarkschiene.de/ erfahren sie mehr über die Geschichte dieser Bahn.

Anfang 1974 wurde Giesenlage ein Ortsteil von Behrendorf. Ab 01.01.2010 ist der Ort durch die Bildung der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck ein Ortsteil der Gemeinde Hansestadt Werben(Elbe).

Einwohner per 31.12.2016: 146 Personen

Dorfkirche

Dorfkirche

 Kleinbahnstrecke Goldbeck-Werben

Kleinbahnstrecke Goldbeck-Werben