Ortsteil Behrendorf

Ersterwähnung von Behrendorf

Im Jahre 1209 bestätigte der Markgraf Albrecht II. dem Bisthume Havelberg alle seine älteren, uns bereits sämtlich bekannten Besitzungen in der Altmark, nämlich vier Hufen in der Wische, die Kirche auf dem St.Nicolai Berge, die Dörfer Dalchau, Drüsedau, Wittenmoor, Kläden und Borstel und das halbe Dorf Losse. Zugleich begab er sich zum Vorteile des Bisthums aller landesherrlichen Gerechtsamen, welche er noch in einigen dieser Dörfer gehabt hatte. Dasselbe tat er auch in Absicht einiger von dem Bisthume erst neuerlich erworbenen Güter, welche in acht Hufen in der Wische, einer Viertelhufe zu Aland, anderthalb Hufen und fünf Morgen zu Theen, einer Viertelhufe zu Berge, zwei Hufen und einem Viertel zu Räbel, einer Viertelhufe und fünf Morgen zu Klinte, einem ehemaligen Dorfe in der Nähe von Werben, einer Hufe bei der eben genannten Stadt, zwei Hufen weniger fünf Morgen zu Behrendorf, einer halben Hufe zu Rengerschlage… .

(Aus Geschichte der Altmark bis zum erlöschen der Markgrafen aus Ballenstädtschem von Sigmund Wilhelm Wohlbrück, 1855)

Im Jahre 2009 feierte der Ort sein 800 jähriges Dorfjubiläum.

Heute stellt sich der Ort an der Strasse von Werben nach Hindenburg als langgezogenes Dorf mit meist kleinen Siedlungshäusern dar. In der ehemaligen Molkerei hat sich ein Baumschulbetrieb angesiedelt. Aus dem Bahnhofsgebäude der Kleinbahnstrecke Goldbeck-Werben (bis 1971), ist ein schmuckes Wohnhaus geworden. Seit dem 01.01.2010 ist Behrendorf durch die Bildung der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck ein Ortsteil der Gemeinde Hansestadt Werben.

Einwohner per 31.12.2016: 130 Personen

Ehemaliger Bahnhof in Behrendorf

Dorfgemeinschaftshaus in Behrendorf