Veranstaltungskalender der Stadt Werben 2016

Folgende Veranstaltungen sind gemeldet:

 (Die Termine des Kirchspiels Werben finden Sie hier)

Landesliteraturtage

Freitag, 23.09. 2016 um 19:00
Christoph Kuhn liest:
TOTAL OKAY und GENAU – Sprüche aus Asche

Christoph Kuhn liest Glossen zu Dingen und Sachen – zum Sprachgewinn, -verfall und -verlust. Er lädt seine Zuhörer auf eine Auseinandersetzung mit den Veränderungen der deutschen Sprache im Alltag und in den Medien ein. Außerdem bringt er Erzählungen aus der Zeit vor und nach der Revolution sowie aus der Neuzeit zu Gehör.
Ort: Salzkirche in Werben

kuhn

„Ich habe einen Namen“

„Fremd ist nur derjenige, bei dem man nicht die Chance hatte, ihn kennenzulernen“ (Hannelore Kraft)

Programm im Rahmen der bundesweiten „Interkulturellen Woche“ in Werben/Elbe

 30.09. Tag des Flüchtlings

19 Uhr

Eröffnung/ Begrüßung Bürgermeister Jochen Hufschmidt

Konzert

Samara Freitas (Brasilien) spielt die Violinsonate g-Moll op.67 von Mieczyslaw Weinberg

Dokumentation

Antonia Lerch „Woher kommst Du… Alltagsrassismus in Deutschland“

Mina Sean, Bineta …erzählen ihre Geschichten. Ihre Eltern stammen aus Ghana, Afghanistan, Palästina, dem Irak… Einige sind in  Deutschland geboren und haben einen deutschen Paß. Andere warten auf Asyl. In der Öffentlichkeit werden sie täglich mit ihrer Herkunft und ihrem Aussehen konfrontiert – mit einem wiederkehrenden Alltagsrassismus

Antonia Lerch läßt diese jungen Leute zu Wort kommen.

Ort: Kommandeurhaus/Seehäuser Straße 2

 1.10./14 Uhr

Ausstellungseröffnung

 „WELCOME families&friends“

Familienporträts von Helmut Hergarten/Alfter

Lesung/Ergebnisse einer Befragung

Menschen aller sozialen Schichten, Generationen, verschiedener  Nationalitäten äußern sich zu ihrem Verständnis von Mut.

Franziska Foit, Nikole Sperling, Hagen Bergmann

Holger Schaffranke, Mundharmonika

Ort: Salzkirche

 „identity“

Fotos von Michael Hooymann / Köln

„Das Leben der Flüchtlinge in der Unterkunft“

Fotos von Qassim Mohammed / Irak

Ort: Fabianstraße 7

1.10./17 Uhr

Lesung

Anna Radtke liest „Mahmoud“

autobiografischer Text eines jungen iranischen Flüchtlings über die ersten Monate in Deutschland

Mauricio Cordova Branttes (Spanien) umrahmt die Lesung am Klavier mit einer eigenen Komposition.

Ort: Kommandeurhaus/Seehäuser Straße 2

1.10./19 Uhr

Kennenlernfeier in der Kneipe.

Die „Werben-Band“ lädt ausländische Musikerkollegen zur Session ins „Elbstübchen“ ein.

Ort: Kneipe „Elbstübchen“/Seehäuser Straße

 2.10./10 Uhr

Szenische Lesung

Schauspieler des Werbener „Hoftheaters“ lesen Heribert Prantl „Im Namen der Menschlichkeit“

Maher Alkarak / Gitarre

Ort: Kommandeurhaus/Seehäuser Straße 2

2.10./12 Uhr

Essen ohne Grenzen / Mitbringessen

Alle bringen leckeres Essen mit/ Neugier auf die Köstlichkeiten aus Syrien, dem Irak, Afghanistan …/Wir lernen uns kennen.

Koch Amado aus Ägypten bereitet eine leckere Überraschung.

Ort: Kommandeurhaus/Seehäuser Straße 2

Bitte um Anmeldung 0171 57 67 347

 2.10./14 Uhr

Gottesdienst

Ort: St.Johanniskirche

2.10./15 Uhr

Pastor und Gemeinde laden zum Kaffeetrinken ins Pfarrhaus ein.

Ort: Gemeindehaus

 2.10./16 Uhr

Konzert

„Eine Nacht in Venedig“

Ronny Heinrichs und sein Orchester erfreuen die Gäste mit bekannten Melodien. Als Solisten begrüßen wir  die Berliner Sopranistin Birgit Pehnert und den amerikanischen Startenor Eric Fannell.

Ort: St. Johanniskirche

Danach lädt das Kommandeurhaus zum Zusammensein an den Feuerschalen ein.

Ort: Hof des Kommandeurhaus/Seehäuser Straße 2

 Dolmetscher begleiten die Aktivitäten.

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3. Vereinsausstellung des Rassegeflügelzuchtvereins der Hansestadt Werben (Elbe)

01. Oktober von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr und 02. Oktober von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Sporthalle.

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Ronny Heinrich und seine Oranienburger Schloßmusik präsentieren „Eine Nacht in Venedig“.

Ronny Heinrich und sein beliebtes Orchester konzertieren seit über 20 Jahren nicht nur in Berlin/Brandenburg, sondern deutschlandweit mit großem Erfolg.
Mit einem unverwechselbarem Streichersound und einer ganz eigenen charmanten Präsentation begeistert das Ensemble immer wieder sein Publikum und wird in diesem Jahr erstmalig den großen Saal der Berliner Philharmonie füllen.
Nach einem Besuch in der Hansestadt Werben und dem Kommandeurshaus war der Orchesterleiter dermaßen begeistert und möchte sich nun den Wunsch erfüllen, in der St.Johanniskirche sein Publikum  zu erobern!

Erfreuen Sie sich an vielen bekannten Melodien wie dem Lagunen Walzer, der Barcarole, Santa Lucia, O sole mio, O mio babbino caro, Nessun Dorma und vielen anderen. Solisten sind die Berliner Sopranistin Birgit Pehnert und der amerikanische Startenor Eric Fennell. Moderiert wird das Konzert von der charmanten Juliane Heinrich.

St. Johanniskirche zu Werben, Samstag, 02.Oktober 2016 um 16:00 Uhr.

Eintrittspreis: 20 €, Kinder bis 14 Jahre frei! Vorverkauf ab 01. August 2016 unter www.reservix.de Ronny Heinrich 03301/530220.
Blumen und Dienstleistungen Mellenthin, Marktplatz 17, 39615 Werben, 039393-5296 Touristinformation Seehausen, Arendseer Str. 6, 39615 Seehausen, 039386-54783

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Arbeitskreis Werbener Altstadt e. V.

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Pressemitteilung, 03.08.2016
Biedermeier-Christmarkt 2016 findet nicht statt

Die Mitglieder des Arbeitskreises Werbener Altstadt e.V. (AWA) haben auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29.07.2016 mit Stimmenmehrheit beschlossen, in diesem Jahr keinen Biedermeier-Christmarkt zu veranstalten. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Sie beruht auf folgenden Gründen:

  1. Die in den letzten Jahren gestiegenen und aus Sicht des AWA zuletzt völlig überzogenen Auflagen seitens der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck.

Ein Beispiel sind die für den Biedermeier-Christmarkt 2015 und den Biedermeier-Sommer 2016 angeordneten Brandsicherheitswachen. Die dem AWA in Rechnung gestellten Kosten liegen allein für den Christmarkt im vierstelligen Bereich. Uns ist keine vergleichbare Veranstaltung der Region bekannt, bei der entsprechende Verordnungen derart rigoros angewendet und ausgelegt werden wie bei den Biedermeiermärkten in Werben. Das erstmals beim Biedermeier-Sommer 2016 umgesetzte Parkplatzkonzept war aus Sicht des AWA unausgereift und hat zu Konfrontationen mit vielen Besuchern und Werbener Bürgern geführt. Der AWA-Vorsitzende wandte sich wegen der Auflagen und des Gebührenbescheids auch an den Verbandsgemeindebürgermeister, bislang jedoch ohne Erfolg. AWA-Vorsitzender Werner Eifrig: „Es macht uns wütend, wenn einfache schriftliche Anfragen an den Verbandsgemeindebürgermeister nicht einmal beantwortet werden.“

  1. Die seit Dezember 2015 andauernden Querelen um die Marktfestsetzung.

Der erstmals beim Biedermeier-Christmarkt 2015 als unangemeldeter Teilnehmer in Erscheinung getretene Mühlenverein Werben versucht seitdem, die Entscheidungs­gewalt über den Biedermeier-Christmarkt zu gewinnen. Zwischenzeitlich gab es mehrere Gespräche im Werbener Rathaus, bei der Verbandsgemeinde und darüber hinaus, die zu keiner Einigung führten. Werner Eifrig: „Der gemeinnützig tätige AWA lässt sich nicht mit dem Ziel erpressen, sein erwiesenermaßen erfolgreiches Marktkonzept aufzuweichen, damit einzelne Leute ihren kurzfristigen privaten Gewinn erhöhen.“ Auch die vom Werbener Mühlenverein verbreitete Behauptung, der AWA würde Marktteilnehmer ausschließen, trifft nicht zu. Der AWA hat immer wieder betont, dass er mit jedem zusammen arbeitet, der sich an die Spielregeln der einzigartigen Märkte hält. Bislang haben wir 23 Märkte (12 Biedermeier-Christmärkte, 11 Biedermeier-Sommer) mit großem Erfolg organisiert und dabei mit jeweils bis zu 40 Händlern, Handwerkern, Künstlern, Vereinen und Betrieben aus Werben und darüber hinaus gut zusammen gearbeitet. Nicht zuletzt haben uns die Situation im Stadtrat und das andauernde Mobbing gegen den inzwischen zurückgetretenen Bürgermeister gezeigt, dass mit einzelnen Personen zurzeit keine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist.

  1. Die mangelnde Anerkennung und Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit durch Teile des Stadtrates und der Verbandsgemeinde.

AWA-Gründer und Ideengeber der Biedermeiermärkte Curt Pomp: „Ziel der Biedermeiermärkte war es, Werben bekannt zu machen sowie Besucher und schließlich Käufer für die vielen leer stehenden und vom Verfall bedrohten Häuser zu gewinnen. Zahllose Presseberichte haben bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Zuletzt haben wir eine Anfrage von der Deutschen Zentrale für Tourismus aus New York erhalten, die den Biedermeier-Christmarkt amerikanischen Reisejournalisten vorstellen wollte.“ Die Aktivitäten und Wirkungen des AWA gehen weit über die Biedermeiermärkte hinaus. Der AWA hat den Tourismus und das Handwerk angekurbelt, die Stadtentwicklung positiv beeinflusst sowie in verschiedensten Bereichen für spürbare Einnahmen gesorgt. Diese Tragweite wird auch nach zwölf Jahren intensiver Arbeit von vielen Verantwortlichen in der lokalen Politik und Verwaltung offensichtlich noch nicht erkannt. Anders als von der Verwaltung und einzelnen Stadträten dargestellt: Der AWA ist nicht kommerziell tätig und hat keine Gewinnerzielungsabsicht. Er ist seit 2007 als gemeinnützig anerkannt, seine Aktivitäten kommen ausschließlich der Stadt Werben zugute. Nur durch die Einnahmen aus den Märkten ist es z.B. möglich, dass der Verein den erheblichen finanziellen Eigenanteil für das aktuelle Landaufschwung-Projekt des Landkreises zur Revitalisierung der Alten Schule erbringen kann (voraussichtlicher Start August 2016). Vor diesem Hintergrund halten wir die Stimmungsmache vor allem im Stadtrat und im Internet (Facebook & Co.) gegenüber dem AWA und Neubürgern für absolut kontraproduktiv, sie schaden der Stadt Werben und ihren Bürgern.

Der AWA ist grundsätzlich bereit, 2017 wieder einen Biedermeier-Christmarkt zu veranstalten. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Hansestadt Werben und die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck den Nutzen des AWA für die Stadt erkennen und gemeinsam mit dem AWA zum Wohle Werbens und der Region an einem Strang ziehen.

Wir sind uns bewusst, dass wir mit unserer Entscheidung auch unsere treuen Händler und unsere Besucher enttäuschen. Nicht zuletzt werden auch die bisherigen Einnahmen an vielen Stellen in Werben fehlen. Wir hoffen, dass Händler und Besucher Verständnis haben und uns bis zu einer möglichen Neuauflage die Treue halten.

Wir hoffen und wünschen, dass nach den Bürgermeisterwahlen in der Verbands­gemeinde und in der Stadt Werben wieder eine bessere Atmosphäre für ehrenamtliche Arbeit einzieht.