Veranstaltungskalender der Stadt Werben 2016

Folgende Veranstaltungen sind gemeldet:

 (Die Termine des Kirchspiels Werben finden Sie hier)

Lebendiger Adventskalender
Jeden Tag vom 01.-24.12. öffnet sich im Kirchspiel Werben um 18 Uhr an einem Ort eine Wohnungs- oder Haustür und es gibt etwas Adventliches zu entdecken.
Seien Sie dabei!

Jeden Abend um 18 Uhr – jeden Abend woanders!

Hier die Adressen des lebendigen Adventskalenders:

01.12. St. Johanniskirche (Brautportal), Kirchplatz (Werben)

02.12. Hoftheater, Seehäuser Straße 16 (Werben)

03.12. St. Johanniskirche, Kirchplatz (Werben) (17.30 Uhr!!!)

04.12. J. Hufschmidt, Dorfstraße 7 (Räbel)

05.12. Familie Mattern, Lindenstraße 3 (Berge)

06.12. M. Steinke, Langestraße 1 (Werben)

07.12. Pfarrhaus Berge, Deichstraße 23 (Berge)

08.12. Kommandeurhaus, Seehäuser Straße 2 (Werben)

09.12. Familie Quiel, Marktplatz 10 (Werben)

10.12. Förderver. FFW Neukirchen, Neukirchen 36 (Neukirchen)

11.12. Familie Obara, Lindenstraße 7 (Berge)

12.12. Familie Bahlke, Deichstraße 11 (Berge)

13.12. Familie Zwinzscher, Marktplatz 13 (Werben)

14.12. Fam. Reinhardt, Werbener Straße 26 (Wendemark)

15.12. Familie Sperling, V. d. Seehäuser Tor 19 (Werben)

16.12. Fam. Schorlemmer, Behrendorfer Str. 19 (Werben)

17.12. Familie Gellerich, Schadewachten 28 (Werben)

18.12. Familie Peter, Lichterfelde 78 (Lichterfelde)

19.12. U. Mattern, Neu-Berger-Weg 6 (Berge)

20.12. Familie Foit, Kirchplatz 5 (Werben)

21.12. I. Gallasch & J. Brückner, Kirchstraße 9 (Werben)

22.12. Familie Fischer, Deichstraße 22 (Berge)

23.12. Familie Krause, Räbelsche Dorfstraße 2 (Räbel)

24.12. Christvesper in der St. Johanniskirche zu Werben, Kirchplatz (17 Uhr!)

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The Glory Gospel Singers

Seit mehr als 14 Jahren begeistert die Gruppe „The Glory Gospel Singers“ nun schon das Publikum mit ihren hervorragenden Stimmen in ganz Europa. Bei Auftritten in Kirchen, Konzerthallen und Galakonzerten bringen die „Glory Gospel Singers“ ihren Glauben an Gott in Liedern und Emotionen zu ihrem Publikum.

Der Chor will mit seinem Konzert nicht nur erfreuen, sondern vor allem von der Liebe und Gegenwart Gottes berichten. „The Glory Gospel Singers“stehen für Authentizität und Ehrlichkeit. Ihr Gesang ist eine Hommage an den Glauben zu Gott und voller Emotionen.

Sonntag, 11. Dezember, 18.00 Uhr, St. Johanniskirche zu Werben

Kartenvorverkauf: 19,90 € (Abendkasse. + 2,10 €)

(Kinder u. 9 Jahren sind frei)

Vorverkaufsstellen:

  • Blumenladen & Dienstleistungen Mellenthin, Marktplatz 17, Werben: 039393-5296
  • Pfarramt Werben, Kirchplatz 5, Werben: 039393-324
  • Touristinformation Seehausen, Arendseer Straße 6, Seehausen: 039386-54783
  • Touristinformation Havelberg, Uferstraße 1, Havelberg: 039387-79091
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Arbeitskreis Werbener Altstadt e. V.

 

Pressemitteilung, 03.08.2016
Biedermeier-Christmarkt 2016 findet nicht statt

Die Mitglieder des Arbeitskreises Werbener Altstadt e.V. (AWA) haben auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29.07.2016 mit Stimmenmehrheit beschlossen, in diesem Jahr keinen Biedermeier-Christmarkt zu veranstalten. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Sie beruht auf folgenden Gründen:

  1. Die in den letzten Jahren gestiegenen und aus Sicht des AWA zuletzt völlig überzogenen Auflagen seitens der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck.

Ein Beispiel sind die für den Biedermeier-Christmarkt 2015 und den Biedermeier-Sommer 2016 angeordneten Brandsicherheitswachen. Die dem AWA in Rechnung gestellten Kosten liegen allein für den Christmarkt im vierstelligen Bereich. Uns ist keine vergleichbare Veranstaltung der Region bekannt, bei der entsprechende Verordnungen derart rigoros angewendet und ausgelegt werden wie bei den Biedermeiermärkten in Werben. Das erstmals beim Biedermeier-Sommer 2016 umgesetzte Parkplatzkonzept war aus Sicht des AWA unausgereift und hat zu Konfrontationen mit vielen Besuchern und Werbener Bürgern geführt. Der AWA-Vorsitzende wandte sich wegen der Auflagen und des Gebührenbescheids auch an den Verbandsgemeindebürgermeister, bislang jedoch ohne Erfolg. AWA-Vorsitzender Werner Eifrig: „Es macht uns wütend, wenn einfache schriftliche Anfragen an den Verbandsgemeindebürgermeister nicht einmal beantwortet werden.“

  1. Die seit Dezember 2015 andauernden Querelen um die Marktfestsetzung.

Der erstmals beim Biedermeier-Christmarkt 2015 als unangemeldeter Teilnehmer in Erscheinung getretene Mühlenverein Werben versucht seitdem, die Entscheidungs­gewalt über den Biedermeier-Christmarkt zu gewinnen. Zwischenzeitlich gab es mehrere Gespräche im Werbener Rathaus, bei der Verbandsgemeinde und darüber hinaus, die zu keiner Einigung führten. Werner Eifrig: „Der gemeinnützig tätige AWA lässt sich nicht mit dem Ziel erpressen, sein erwiesenermaßen erfolgreiches Marktkonzept aufzuweichen, damit einzelne Leute ihren kurzfristigen privaten Gewinn erhöhen.“ Auch die vom Werbener Mühlenverein verbreitete Behauptung, der AWA würde Marktteilnehmer ausschließen, trifft nicht zu. Der AWA hat immer wieder betont, dass er mit jedem zusammen arbeitet, der sich an die Spielregeln der einzigartigen Märkte hält. Bislang haben wir 23 Märkte (12 Biedermeier-Christmärkte, 11 Biedermeier-Sommer) mit großem Erfolg organisiert und dabei mit jeweils bis zu 40 Händlern, Handwerkern, Künstlern, Vereinen und Betrieben aus Werben und darüber hinaus gut zusammen gearbeitet. Nicht zuletzt haben uns die Situation im Stadtrat und das andauernde Mobbing gegen den inzwischen zurückgetretenen Bürgermeister gezeigt, dass mit einzelnen Personen zurzeit keine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist.

  1. Die mangelnde Anerkennung und Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit durch Teile des Stadtrates und der Verbandsgemeinde.

AWA-Gründer und Ideengeber der Biedermeiermärkte Curt Pomp: „Ziel der Biedermeiermärkte war es, Werben bekannt zu machen sowie Besucher und schließlich Käufer für die vielen leer stehenden und vom Verfall bedrohten Häuser zu gewinnen. Zahllose Presseberichte haben bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Zuletzt haben wir eine Anfrage von der Deutschen Zentrale für Tourismus aus New York erhalten, die den Biedermeier-Christmarkt amerikanischen Reisejournalisten vorstellen wollte.“ Die Aktivitäten und Wirkungen des AWA gehen weit über die Biedermeiermärkte hinaus. Der AWA hat den Tourismus und das Handwerk angekurbelt, die Stadtentwicklung positiv beeinflusst sowie in verschiedensten Bereichen für spürbare Einnahmen gesorgt. Diese Tragweite wird auch nach zwölf Jahren intensiver Arbeit von vielen Verantwortlichen in der lokalen Politik und Verwaltung offensichtlich noch nicht erkannt. Anders als von der Verwaltung und einzelnen Stadträten dargestellt: Der AWA ist nicht kommerziell tätig und hat keine Gewinnerzielungsabsicht. Er ist seit 2007 als gemeinnützig anerkannt, seine Aktivitäten kommen ausschließlich der Stadt Werben zugute. Nur durch die Einnahmen aus den Märkten ist es z.B. möglich, dass der Verein den erheblichen finanziellen Eigenanteil für das aktuelle Landaufschwung-Projekt des Landkreises zur Revitalisierung der Alten Schule erbringen kann (voraussichtlicher Start August 2016). Vor diesem Hintergrund halten wir die Stimmungsmache vor allem im Stadtrat und im Internet (Facebook & Co.) gegenüber dem AWA und Neubürgern für absolut kontraproduktiv, sie schaden der Stadt Werben und ihren Bürgern.

Der AWA ist grundsätzlich bereit, 2017 wieder einen Biedermeier-Christmarkt zu veranstalten. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Hansestadt Werben und die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck den Nutzen des AWA für die Stadt erkennen und gemeinsam mit dem AWA zum Wohle Werbens und der Region an einem Strang ziehen.

Wir sind uns bewusst, dass wir mit unserer Entscheidung auch unsere treuen Händler und unsere Besucher enttäuschen. Nicht zuletzt werden auch die bisherigen Einnahmen an vielen Stellen in Werben fehlen. Wir hoffen, dass Händler und Besucher Verständnis haben und uns bis zu einer möglichen Neuauflage die Treue halten.

Wir hoffen und wünschen, dass nach den Bürgermeisterwahlen in der Verbands­gemeinde und in der Stadt Werben wieder eine bessere Atmosphäre für ehrenamtliche Arbeit einzieht.


Pressemitteilung, 09.10.2016

Zukunft der Weihnachtsmärkte in Werben

Im Vorfeld der Stadtratssitzung am 11. Oktober 2016, in der es um die künftigen Weihnachtsmärkte in der Hansestadt Werben gehen soll, möchten wir Stellung beziehen und den aktuellen Stand darlegen.Der Mühlenverein Werben (Elbe) mit seinem Vorsitzenden Michael Schnelle hat beim Stadtrat beantragt, ihm für die Durchführung eines Weihnachtsmarktes nicht nur das 3. Adventswochenende 2016, sondern auch die 3. Adventswochenenden der Folgejahre zu bewilligen.

Damit macht er dem Arbeitskreis Werbener Altstadt e.V. wiederholt das 3. Advents­wochenende streitig, an dem dieser seit zwölf Jahren einen überaus erfolgreichen Biedermeier-Christmarkt veranstaltet.

Verwaltung: unprofessionell und ohne rechtliche Grundlage

Der AWA zog Anfang August den im Januar 2016 bei der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck gestellten Antrag auf Marktfestsetzung für den Biedermeier-Christmarkt 2016 zurück, da er mehr als sechs Monate nach Beantragung keine Genehmigung erhalten hatte und damit keine Planungssicherheit für eine erfolgreiche Durchführung des Marktes vorhanden war. Werner Eifrig: „Eine rechtzeige Genehmigung ist bei einer derartigen Veranstaltung unbedingt notwendig, da die Händler Bescheid wissen müssen und viele weitere Vorbereitungen erforderlich sind. Die Verwaltung hat nicht nur höchst unprofessionell, sondern auch ohne rechtliche Grundlage gehandelt.“

Bei den Gesprächsterminen im März und April 2016, bei dem der damalige Bürgermeister Jochen Hufschmidt, Vertreter des AWA und Michael Schnelle anwesend waren, gab der  Ordnungsamtsleiter Herr Rottstädt dem Mühlenverein mit der Begründung den Vorzug, dass dieser den Antrag auf Marktfestsetzung früher eingereicht hätte. Eine schriftliche Entscheidung, auf die der AWA mit einem Widerspruch hätte reagieren können, wurde jedoch nie ausgestellt.

Der AWA hat deshalb einen Verwaltungsjuristen zurate gezogen. Dieser teilte mit, dass es keinen Grundsatz gibt, nach dem der zeitlich zuerst eingegangene Antrag den nachrangig eingegangenen Antrag „aussticht“. Liegen mehrere Anträge auf Festsetzung eines Marktes für ein und denselben Termin vor, so ist unter den verschiedenen Anträgen eine sachgerechte Auswahlentscheidung zu treffen. Diese hat das Ziel, dem qualifiziertesten Bewerber die Durchführung der Veranstaltung im öffentlichen Interesse zu ermöglichen.

Hoher wirtschaftlicher und Imageschaden

Die Anwaltskosten in Höhe von 500 € hätten vermieden werden können, wenn die Verwaltung sich sachgerecht verhalten hätte. Der durch den Ausfall des Bieder­meier-Christmarktes 2016 durch die Verwaltung zu verantwortende wirtschaftliche Schaden und der Imageschaden sind jedoch deutlich höher und schaden nicht nur dem AWA und den vielen Marktteilnehmern, sondern vor allem auch der Hansestadt Werben. So entfallen allein für die Stadt direkte Einnahmen aus Stand- und Parkplatzgebühren, Fährtickets, Eintrittskar­ten für das Elbtor und weitere mehr. Dabei betont die Verwaltung in anderen Zusam­menhängen gern, dass die Hansestadt Werben buchstäblich auf jeden Cent angewiesen ist.

 Widerspruch gegen völlig überzogene Auflagen und Schikane

Im Juli und August 2016 erhielt der AWA im Nachgang zum Biedermeier-Christmarkt 2015 und Biedermeier-Sommer 2016 Gebührenbescheide für die von der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck angeordneten Brandsicherheitswachen. Dabei wurden dem Verein für jeweils beide Märkte die Kosten für vier Feuerwehrleute sowie für ein Löschfahrzeug für die gesamte Marktdauer in Rechnung gestellt. Die Kosten sind erheblich. Sie betragen für vier Feuerwehrmänner insgesamt 72 € pro Stunde, für ein Löschfahrzeug 60 € pro Stunde. Tritt kein Schaden auf, können diese auf Antrag halbiert werden. Beim Biedermeier-Sommer gab es lediglich drei Feuerstellen zum Grillen von Bratwurst etc. sowie ein Schmiedefeuer. Gemäß Sicherheitskonzept waren ausreichend Feuerlöscher bereitgehalten sowie weitere Auflagen erfüllt worden. Das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Werben befindet sich mit der entsprechenden Technik lediglich 800 m vom Veranstaltungsort entfernt, sodass innerhalb kürzester Zeit darauf zurück gegriffen werden kann.

Werner Eifrig: „Aus unserer Sicht handelt es sich um reine Schikane. Wir sind der Meinung, dass unsere Verbandsgemeinde wichtigere Aufgaben hat als ihre Bürger und die Vereine ihrer Mitgliedsgemeinden zu schikanieren.“ Der AWA hat gegen die Gebührenbescheide Widerspruch eingelegt. Eine Antwort auf diese steht noch aus.

Anders als von der Verwaltung dargestellt, verfolgt der AWA keine wirtschaftlichen Interessen und hat keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Einnahmen des AWA kommen satzungsgemäß ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugute. Mit den Einnahmen auf den historischen Märkten fördert der AWA die Erhaltung und Revitalisierung der Hansestadt Werben und dementsprechend auch das gesellschaftliche Leben in der Verbandsgemeinde insgesamt.

Christmarkt 2017 mit Hansestadt und Verwaltung als Unterstützer

Der AWA hat trotz der Querelen deutlich signalisiert, dass er bereit ist, 2017 am 3. Adventswochenende wieder einen Biedermeier-Christmarkt durchzuführen, wenn er durch die Hansestadt Werben und die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck künftig unterstützt wird. Einigkeit besteht unter den AWA-Mitgliedern, dass diese keinen Biedermeier-Christmarkt unter Regie des Mühlenvereins organisieren werden. Dennoch können – wie schon seit Jahren – alle mitmachen, die sich an die bewährten Marktregeln halten. Von den Verantwortlichen erwartet der AWA eine Korrektur ihres Fehlverhaltens und eine künftig deutlich verbesserte, sachorientierte Zusammenarbeit.

Wenn Sie dem Arbeitskreis Werbener Altstadt e.V. zu dieser Thematik eine Nachricht zukommen lassen möchten, können Sie dies hier tun.

Mails bitte an awa-werben@web.de bzw. an werner@eifrig.com