Offene Kirche

 

Offene Kirche Mai bis September täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Warum gibt es in der St.Johanniskirche in Werben einen Doppelaltar? Was haben die Johanniter mit Werben zu tun, und warum gibt es in diesem kleinen Ort eine so große Kirche? Das sind typische Fragen von Besuchern, auf die die ehrenamtlich Engagierten der “Offenen Kirche Werben” vorbereitet sein wollen. Denn ab dem 1.Mai steht das imposante Gotteshaus des Elbstädtchens täglich interessierten Besuchern offen. Die Initiative war 2011 von der Kirchengemeinde ins Leben gerufen worden und traf von Anfang an auf großes Interesse bei den Einwohnern. Pfarrer Jan Foit hatte die Idee im Gemeindekirchenrat vorgestellt und war damit auf Begeisterung gestoßen. Rund 30 ehrenamtliche Helfer beteiligten sich bisher an der Aktion und sorgten dafür, dass diese Hauptattraktion in Werben mit ihrer kostbaren Ausstattung und dem beeindruckenden Innenraum jeden Tag von 10 bis 16 Uhr für Besucher offen stand. Sehr schön sind für die Betreuer auch die vielen Begegnungen mit den Besuchern, die durchweg von dieser unvermutet großen Kirche in dem kleinen Ort an der Elbe überrascht und beeindruckt sind. “Ein wunderbarer Ort der Stille und Besinnung, ein Muss für jeden Durchreisenden”, ist unter anderem im Gästebuch der Kirche zu lesen. Nicht nur die Kirchengemeinde, auch Stadtrat und Bürgermeister sowie der Arbeitskreis Werbener Altstadt sind froh, dass diese Hauptattraktion der Stadt Werben dank der Initiative der ehrenamtlichen Betreuer nun für Touristen täglich geöffnet ist und Besucher dort immer freundliche und kompetente Ansprechpartner finden.

(Originaltext Susanne Bohlander, gekürzt)

 

 

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Team offene Kirche beendet die Saison 2018

Mit dem Tag der deutschen Einheit ging für das Team offene Kirche, unter der Leitung von Margret Zwinzscher, die Saison des Jahres 2018 zu Ende.

Gleich am 04.10, gab es für die Mitglieder eine Abschlussfahrt nach Seehausen in die Evangelische Pfarrkirche St. Petri mit anschließendem gemeinsamen Kaffee trinken des Werbener und Seehäuser Teams.

Am Anfang stand eine kleine Andacht, gehalten von Pfarrerin Almut Riemann. Anschließend erfuhren wir bei einer sehr interessanten Führung viel über die Geschichte von St. Petri und seiner wieder sanierten Lütkemüller Orgel.

Ein gemeinsames Beisammensein bei Kaffee und Kuchen mit interessanten Gesprächen rundete den Nachmittag ab. Margret Zwinzscher gab zum Schluss noch die Werbener Besucherzahlen bekannt, die wieder mit knapp 5000 sehr beachtlich waren. Die Werbener werden sich sicher bei einem Gegenbesuch der Seehäuser für die gute Bewirtung revanchieren.

 

 

Auswertung des Jahres 2017

Text: Margret Zwinzscher

Im April fing alles mit einem Ausflug nach Osterwohle und Salzwedel an, leider bei schlechtem Wetter und mit einer überstürzten Heimfahrt. Die Kirche in Osterwohle ist wunderbar.. Ein Prachtstück mit herrlichen Holzschnitzereien und etwas ganz einmaliges. Auch die Baumkuchenbäckerei ist interessant. Nur leider war die Zeit zu kurz. Nächstes Jahr würden wir gern wieder  im April einen Nachmittagsausflug organisieren. Vielleicht hat jemand eine Idee?
 Wir haben schon eine, wollen aber erst testen ob es etwas fürs Team Offene Kirche ist. Einladungen werde ich wieder rechtzeitig verteilen.
Wir haben eine neue Mitarbeiterin in der Offenen Kirche! Halina Beinhoff. Das freut uns sehr.
Herr Schultze meinte, wir müssten schon am letzten Aprilwochenende die Kirche öffnen, und er hatte recht.  Am 29. und 30.April wurden 86 Besucher gezählt. Frau Beinhoff war auch  gleich am ersten Tag dabei.
Die ersten Tage im Mai ist es in der Kirche immer noch sehr kalt. Da heißt es warme Jacken und Stiefel anziehen. Aber wenn viele Besucher kommen vergeht die Zeit wie im Fluge und oftmals lernt man nette Leute kennen oder trifft alte Bekannte wieder. Viele von uns sind auch sehr tüchtig, wenn keine Besucher da sind. So verschwand wie durch Zauberhand manch Schmutz und Spinngewebe und auch die Unkräuter auf dem Kirchplatz waren vor den Mitarbeitern der Offenen Kirche nicht sicher. Der Baulärm und viele schwarze Käfer haben uns dieses Jahr auch die Arbeit etwas erschwert.
Die kürzeren Schichten, nur 1 bis 2 Stunden haben sich bewährt und das sollten wir so beibehalten, denn gerade im Mai und im September ist man nach 1 Stunde auch schon durchgefroren.
Ich bin auch sehr froh darüber, wie gut es immer klappt mit der Organisation, und wie verlässlich sich viele von euch und ihnen immer wieder regelmäßig eintragen, es gibt ja richtiges Stammpersonal,das regelmäßig jede Woche im Einsatz ist..Danke. Auch war es immer möglich, jemanden zu finden, der kurzfristig am WE eingesprungen ist, teilweise auch „Auswärtige“ die im Notfall sofort bereit waren, so beim Biedermeiermarkt Anita Bous. Es ist sehr schön, dass wir so eine große Gruppe von Mitarbeitern sind, je mehr dabei sind, umso geringer ist die Belastung für den Einzelnen.
Insgesamt waren 2017 weniger Besucher zu verzeichnen. Vielleicht ist das auch ein wenig dem Wetter geschuldet. So hatten wir doch einen sehr verregneten Sommer… und noch viel schlechtere Wettervoraussagen… so dass mancher vielleicht seine Reise gar nicht erst angetreten hat. Nach wie vor besuchen uns viele Pilger und Radfahrer und auffällig viele, die in Havelberg auf dem Campingplatz Urlaub machen. Da will ich auch noch mal hin und bisschen für uns werben… Sicher lohnt es sich auch, dort für Veranstaltungen in Werben zu „werben“.

Insgesamt konnten wir im Jahr 2017 ca. 4847 Besucher begrüßen. Davon im Mai 803, im Juni 856, Spitzenreiter ist der Juli mit 1394 Besuchern, davon allerdings  599 Leute zum Biedermeiermarkt! August 1023 Besucher. Im September waren es deutlich weniger, 620 – es macht sich bemerkbar, wenn die Fähre nicht fährt. Und vom 1.-3. Oktober zählten wir 65 Besucher.
Der 3. Oktober ist immer ein beliebter Ausflugstag.Danach haben wir beschlossen die Saison zu beenden.
Es hat sich wieder gelohnt, die Kirche offen zu halten. Im Gästebuch finden wir wieder viele dankbare Eintragungen. Und hoffentlich schaffen wir es im nächsten Jahr wieder.

Wir wollen heute auch in besonderer Weise an Peter Stahl denken, der uns im September verlassen hat. Er war ein sehr verlässlicher Mitarbeiter und verbrachte viele Vormittage in der Kirche, bevor er dann zur zweiten Schicht in die Badeanstalt ging. Und das immer freundlich und mit einem Lied auf den Lippen. In Erinnerung an ihn möchte ich diese Kerze anzünden.

Den Dank des Gemeindekirchenrates sprach Jochen Hufschmidt!

Im Anschluss gab es ein gemeinsames Kaffee trinken.